Kunst & Kohle /Schichtwechsel 04. Mai bis 12. August 2018

Museum Ostwall im Dortmunder U | Ebene 6
Ein Ausstellungsprojekt der RuhrKunstMuseen

In diesem Jahr stellt das letzte deutsche Steinkohlebergwerk seine Förderung ein. Damit endet eine Ära von über 250 Jahren Industriegeschichte, die insbesondere das Gesicht des Ruhrgebiets, das Selbst- verständnis seiner Bewohner und die Entstehung seiner einmaligen Kunst- und Kulturlandschaft bestimmt hat. Dies nehmen 17 RuhrKunstMuseen zum Anlass für das größte städteübergreifende Ausstellungsprojekt, das je zu diesem Thema umgesetzt wurde. Die Künstlerin und Modedesignerin Eva Gronbach nutzt textile Bergwerksrelikte bei ihrer Installation »Was vergeht, was besteht, was entsteht«. Die Installation, eine weibliche Figur in einem Couture-Kleid, welches zartseiden aus der schweren Bergmannskleidung heraus wächst, erinnert an die heilige Barbara, die Schutzheilige der Bergleute. Gronbachs künstlerische Interpretation ist eine der wenigen Arbeiten, die sich im männerdominierten Bergbau mit der weiblichen Figur auseinander- setzt. Die Fragen, die Gronbach in der Arbeit stellt, sind grundlegende Fragen der Transformation, Fragen der Emanzipation und die Erhebung von Mode zur Kunst. Eva Gronbachs Arbeit wird neben zeitgenössischen Kunstwerken von unter anderem von Andreas Gursky, Alpin Lay, Mohau Modisakeng und Erich Reusch historischen Dokumenten gegenübergestellt.

Flyer
Besucherinfo
www.ruhrkunstmuseen.com

About Eva

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